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Die Geschichte der
sechsköpfigen Gesangstruppe lässt sich bis in das
Volksschulalter der Sängerinnen zurück verfolgen. Damals sangen
sie im Kinderchor, der von Josef Christ geleitet wurde. Die
Freundschaft dauerte weiter an, gesungen wurde immer wieder zum
Zeitvertreib, aber auch zu diversen Anlässen.
1989 fand im
Schloss Poysbrunn ein Hausball der Familie Koller statt, wo die
Sängerinnen erstmals unter dem Namen "Damenensemble" auftraten.
Im Laufe der nächsten Jahre wechselten sich zwei Damen aus. Seit
1992 besteht die Gruppe in der jetzigen Besetzung, und sie
nannten sich "Damenkompott". Die Sängerinnen aus Falkenstein und Poysbrunn heißen Barbara Schüller, Christa Pesau, Erna Pesau,
Eva Kahofer, Maria Susic und Martina Österreicher.
Vorerst wurden vor
allem Hochzeitsmessen gestaltet, aber auch Volkslieder gesungen.
Schließlich war das Repertoire der Damen schon relativ
umfangreich und zu schade, nur im engsten Kreise gesungen zu
werden. Aus dieser Motivation fand 1995 im Schloss Poysbrunn das
erste eigene Konzert statt. Das Konzert war ein voller Erfolg,
gab weiteren Ansporn für die Sängerinnen und zog viele
Engagements nach sich. Bei dieser noch heute bestehenden
Konzertreihe unter dem Titel „Wein, Weiber & Gesang“ wirken seit
1996 auch der Männerchor Falkenstein und die Musikgruppe "Die 5 Dreiviertler" mit.
1999 schien es an
der Zeit für Veränderungen: Der Name wurde in "Frauenkompott"
geändert, die Lieder wurden frecher und die Auftritte immer
mehr. Das Frauenkompott entwickelte in der Folge einen
eigenständigen Musikstil. Bekannte Volkslieder und Schlager
wurden umgetextet, eigene Lieder geschrieben, das
kabarettistische Element hielt Einzug auf die Gesangsbühne. Wenn
die sechs "g'standenen" Frauen ihre Lieder zu Gehör bringen,
finden sie bald den Draht zum Publikum. Denn sie halten dem
Alltäglichen den Spiegel vor die Nase, gewürzt mit Ironie, Witz
und Charme. Und dabei sind sie niemals verletzend oder
beleidigend, nein, sie bleiben immer versöhnlich. Was bleibt,
ist ein befreiendes Gefühl, ein zustimmendes Schmunzeln bei den
Zuhörerinnen und Zuhörern. Dass sie sich selbst mit Akkordeon,
Querflöte, Blockflöte, Gitarre und Tuba begleiten, unterstreicht
ihre musikalische Vielseitigkeit und bringt Farbe in ihr
Programm.
Im November 2009
erhielt das Frauenkompott den Kulturpreis (Anerkennungspreis)
des Landes NÖ in
der Sparte "Volkskultur und Kulturinitiativen". Höhepunkte in der
bisherigen Gesangskarriere waren Auftritte beim Gstanzlsingen in
Kaltenhausen, AufhOHRchen im Festspielhaus St. Pölten, "Mei
liabste Weis" und
schließlich zwei CD-Produktionen. |